LIEBLINGSFILM IM FREIBAD: CASABLANCA

USARomanze, Drama
Länge:
102 min
FSK:
6
Regie:
Michael Curtiz
Darsteller:
Humphrey Bogart, Ingrid Bergman, Paul Henreid


In diesem Sommer wagen wir es erstmalig! Open Air Kino in unserem wundervollen Freibad Kiebitzberge. Die Filme stehen noch nicht fest, aber die Termine: Am 12. und am 26. August zeigen wir jeweils einen besonders schönen Film unter freiem Sternenhimmel während die Grillen zirpen und das Käuzchen ruft. Zur Einstimmung gibts Live-Loungemusik. Bitte Sitzgelegenheiten mitbringen – gerne auch Picknickdecken.

 

Diese Filmtränen waren echt! Als „Casablanca“ 1942 in die Kinos kam, berührte das Melodram die Welt mit der Romanze zwischen Bogart und Bergman. Beim Dreh weinten viele Schauspieler jedoch aus einem ganz anderen Grund: Sie spielten in dem Anti-Nazi-Film ihr eigenes Schicksal nach.

 

70 Jahre nachdem „Casablanca“ in die Kinos kam, ist der Klassiker bekannt für vieles: Für seine unmögliche Romanze zwischen Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann. Für das Liebeslied „As Time Goes By“, mit dem der Barpianist Sam schmerzliche Erinnerungen an Paris in den beiden Liebenden weckt. Oder dafür, dass die Dialoge mehr unsterbliche Filmzitate hergeben, als jedes andere Hollywood-Drehbuch. Etwa Bogarts „Ich seh‘ dir in die Augen, Kleines“, Bergmanns „Küss mich, küss mich als wäre es das letzte Mal“ oder die Ansage des korrupten französischen Polizeichefs Renault: „Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen.“

2002 wählte das American Film Institute „Casablanca“ auf Platz eins einer Bestenliste der größten Liebesfilme. Vor „Vom Winde verweht“ und der „West Side Story“. Über die Qualitäten des Films als eines der ganz großen Melodramen Hollywoods wird manchmal vergessen, dass „Casablanca“ zum Zeitpunkt seiner Entstehung 1942 auch als Propagandafilm gegen die Nazis dienen sollte – und dass sich auf dem Set die traurige Realität des Zweiten Weltkrieges mit dem Dargestellten auf einmalige Art vermengte: Denn wie die sich unter französischem Protektorat befindliche Stadt Casablanca, wurde auch Hollywood im Zweiten Weltkrieg ein Sammelbecken für die Heimatlosen.

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