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3.5
Genre
Drama
Regie
Pernille Fischer Christensen
Dauer
123
FSK
6
Land
SE/DK
Jahr
2018

Astrid


Wenn der Name Astrid fällt, weiß in Schweden jedes Kind, wer gemeint ist: Astrid Lindgren. Das Biopic über ihre Jugend und ihren holperigen Start ins Erwachsenenleben ist ein wunderschöner Film mit einer Heldin, die sich nicht unterkriegen lässt und sich - nicht nur in ihren Büchern - kreativ über Regeln und Normen hinwegsetzte. Allerbestes skandinavisches Erzählkino, sensibel, fesselnd und mit feinem, unterkühltem Humor.

Der Pfarrbauernhof von Vimmerby ist ein idyllischer Ort. Hier wächst Astrid Lindgren (Alba August) im Schweden der 1920er-Jahre auf. Ihre Kindheit ist geprägt von außergewöhnlichen Freiheiten und strengen Regeln. Ihr Vater Samuel Ericsson (Magnus Krepper), und die Mutter Hanna (Maria Bonnevie) lassen dem Kind Freiräume, vermitteln aber auch die strikten religiösen Werte, die die Gesellschaft seiner Zeit prägen. Doch Astrid ist ein besonderes Kind, das seinen eigenen Weg geht.

Ungewöhnlich ist bereits, dass Astrid die höhere Schule besuchen darf. Nach dem Abschluss ergattert die talentierte junge Frau eine Stelle als Volontärin in der Ortszeitung. Täglich radelt sie in die naheliegende Kleinstadt, lernt, Texte zu schreiben und Korrektur zu lesen. Zwischen Astrid und dem Eigentümer der Zeitung, Reinhold Blomberg (Henrik Rafaelsen), beginnt eine Affäre. Im Alter von 18 Jahren wird Astrid unehelich schwanger. Sie stößt ihr ganzes Umfeld vor den Kopf, als sie entscheidet, allein für das Kind zu sorgen.