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28.12.
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Genre
Drama, Historie
Regie
Céline Sciamma
Dauer
120
FSK
12
Land
Frankreich
Jahr
2019

PORTRÄT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN


“Reicher, klüger und beglückender ist Kino selten gewesen.” In Cannes mit mehreren Preisen ausgezeichnet, ist dies ein optisch atemberaubender Film über eine Künstlerin, die das Porträt einer Frau anfertigen soll, die sich eigentlich nicht porträtieren lassen will. Eine ganze Palette Bildkunst, Kunstbild, Erotik und eine frische bretonische Brise im Kino.

Per Ruderboot wird Marianne (Noémie Merlant) an eine abgelegene Küste der Bretagne gebracht. Wir schreiben das Jahr 1770, die Französische Revolution liegt noch etliche Jahre in der Zukunft, die Rolle der Frau in der Gesellschaft ist festgeschrieben. Umso ungewöhnlicher ist Mariannes Metier: Sie ist Portraitmalerin und hat nun einen neuen Auftrag angenommen. Eine verwitwete italienische Gräfin (Valeria Golino) beauftragt sie, dass Bild ihrer Tochter Héloïse (Adèle Haenel) zu malen. Dieses Bild ist dringend notwendig, um die geplante, arrangierte Ehe von Héloïse zu bestätigen. Diese ist einem ihr unbekannten Mann im fernen Mailand versprochen, der sie nie gesehen hat. Doch Héloïse sträubt sich gegen diese arrangierte Verbindung, weigert sich, für das Portrait Modell zu sitzen. So muss Marianne im Geheimen, aus dem Gedächtnis malen und blickt Héloïse während gemeinsamer Spaziergänge an der rauen Küste umso eindringlicher an. Unweigerlich verlieben sich die beiden jungen Frauen und beginnen während der kurzzeitigen Abwesenheit der Mutter eine Affäre. Doch trotzt der Intensität der gemeinsamen Momente ist beiden klar, dass diese Verbindung nicht von Dauer sein kann.