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0
Genre
Komödie, Drama, Romanze
Regie
Philipp Stölzl
Dauer
129
FSK
0
Land
Deutschland
Jahr
2019

Ich war noch niemals in New York


Ob man will oder nicht: Allein der Titel löst einen Ohrwurm aus. Ob mit 17 Jahr, blondes Haar oder mit 66 Jahren, ob bei Griechischem Wein oder aber bitte mit Sahne, wir wünschen allen Zuschauer*innen Liebe ohne Leiden und sagen: Merci* Cherie*.

Lisa Wartberg (Heike Makatsch) ist eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin, ihrer Show geht aber die Puste aus. Bevor sie sich darum jedoch kümmern kann, erleidet ihre Mutter Maria (Katharina Thalbach) einen Unfall und Gedächtnisverlust. Das einzige, was sie noch weiß: Sie will nach New York. Deswegen schleicht sie sich als blinde Passagierin auf ein Kreuzfahrtschiff, das nach New York fährt. Lisa und ihr Freund und Helfer Fred (Michael Ostrowski) folgen ihr aufs Schiff, bevor sie die verwirrte Dame jedoch von Bord bringen können, legt es ab. Die Drei gelten nun als blinde Passagiere und müssen ihre Überfahrt abarbeiten. Ärgerlich, besonders für Lisa, aber allen drei stehen fünf erstaunliche Tage bevor, die darüber entscheiden, ob ihr Leben so weitergehen soll, wie es ist, oder ob sie nicht der Liebe eine Chance geben wollen.

Es ist eine beschwingte Geschichte, die hier erzählt wird. Eine, die knallbunt und märchenhaft ist, die in einer unwirklichen Welt der 1950er, gepaart mit den modernen Mitteln der Gegenwart existiert. Das hat etwas Magisches, etwas Befremdliches, aber auch etwas sehr Einlullendes, weil die von reichlich Gefühlsduselei getriebene Geschichte natürlich – wie die meisten Musicals – direkt auf die Gefühlswelt des Zuschauers zielt. Ist ein Musical gut gemacht, dann spürt man das. Das kann erhebend sein, manchmal auch inspirierend, bisweilen auch nur hochgradig unterhaltsam. Letzteres ist „Ich war noch niemals in New York“ auf jeden Fall.