image/svg+xml
3.742855
Genre
Drama
Regie
Caroline Link
Dauer
119
FSK
0
Land
Deutschland, Schweiz
Jahr
2019

BITTE - besorgen Sie sich für diese Veranstaltung ONLINE TICKETS, um die Einhaltung der Hygienevorschriften zu erleichtern. Der Einlass ins Kino findet über den Seiteneingang statt, Sie werden dann platziert. Außer an dem Ihnen zugewiesenen Platz bitten wir Sie, im Haus Maske zu tragen. Eine Möglichkeit, ein Getränk zu kaufen, wird es im Kinosaal geben. Kein Einlass nach Beginn des Films. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl


Mit der eindrucksvollen Adaption des autobiografischen Jugendromans und Weltbestsellers von Judith Kerr gelingt Oscar®-Preisträgerin Carolin Link erneut großes Erzählkino. Einfühlsam zeichnet Deutschlands erfolgreichste Regisseurin ein realistisches Bild vom Leben jüdischer Flüchtlinge im Exil und erweckt damit Mitgefühl für Kinder und Menschen auf der Flucht.

Deutschland, 1933: Anna Kemper (Riva Krymalowski) ist neun Jahre alt, als ihre Existenz komplett umgekrempelt wird. Ihr Vater Arthur (Oliver Masucci) arbeitet als Theaterkritiker und wird davor gewarnt, dass die Nationalsozialisten ihn verhaften wollen. Also verlässt er Deutschland am Abend vor der Wahl fluchtartig und auch seine Familienmitglieder, also Anna, ihr 12-jähriger Bruder Max (Marinus Hohmann) und Mutter Dorothea (Carla Juri), kommen mit nach Zürich.

Um sich schnell wie möglich ins Exil zu verdrücken, müssen die Kempers fast all ihren Besitz zurücklassen. Anna und ihr Bruder dürfen nur ein Buch und ein Spielzeug einstecken und so entscheidet das Mädchen sich für ihren neuen Stoffhund und nicht für das alte rosa Kaninchen.

Nun warten viele neue Herausforderungen auf die entwurzelte Familie, erst recht, als sie aus Zürich nach Paris weiterfüchten, obwohl die Kinder gar kein Französisch sprechen. Doch Anna hat während der sich entfaltenden Geschehnisse ihre ganz eigene Perspektive auf das, was da gerade passiert.