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CONNECTING CINEMAS LOUNGE - Don't Stand So Close to Me


Das Kino ist zu - es lebe das Kino! Kann man Kino machen, ohne dass man Kino machen kann? Einen Ort für Auseinandersetzung schaffen, der Nähe ohne Anwesenheit und Tiefe trotz Distanz verwirklicht? Diesem Experiment nähert sich die CONNECTING CINEMAS LOUNGE, indem sie die traditionsreiche Idee des Kultursalons ins Digitale überführt und somit die ambivalente Rolle, die Kino immer wieder einnimmt -  einerseits selbst im ständigen technischen Wandel, andererseits eine von Nostalgie umwehte Kunstform - in die jetzige Situation übersetzt. Die Veranstaltug findet in englicher Sprache statt.

Wir laden alle Interessierten in einen digitalen Salon ein, der das Thema DISTANZ - besonders im Hinblick auf Kino und Kultur - in den Mittelpunkt der vielfältiger Betrachtungen stellt.

Am 7. Mai 2021 um 19:00 Uhr dreht sich unter dem Motto „Don’t Stand so Close to Me“ alles um das Thema Entfernung - und damit auch um das Thema Nähe. Diese Thematik wird auf vielseitige Weise angesprochen, umtanzt, betrachtet und diskutiert - unterhaltsame Beiträge, Filme und Diskussionen tragen dazu bei, die Essenz von Distanz zu begreifen, denn sie ist zweifelsohne zu einem entscheidenden Teil unseres Lebens geworden:

Was bringt ein Verständnis von Entfernung mit sich? Wie kann man ein Tanzprojekt ohne Probenraum entwickeln und dennoch berührend gestalten? Was bedeutet Entfernung für den Film? Und wie zeigt man sie im Film? Was wird ohne Nähe im Improtheater unmöglich? Welche Kunstprojekte können Menschen und Orte vernetzen und neue Erlebniswelten schaffen? Ist man einander wirklich so fern im Zoom-Meeting? Und was ist eigentlich Digitales Barhopping? 

Gäste der Diskussionsrunde sind die Choreografin Be van Vark, die künstlerische Leiterin von Public Art Lab Susa Pop, der Filmkritiker Daniel Kothenschulte, der Psychologe und Coach Daniel Al-Kabbani und die Kinoleiterin der Neuen Kammerspiele, Valeska Hanel. Moderiert wird die Kleinmachnower CONNECTING CINEMAS LOUNGES Lounge von AC Coppens.

CONNECTING CINEMAS entstand im Rahmen des von den Neuen Kammerspielen und Public Art Lab initiierten EU-Projekts CONNECTING CINEMAS IN RURAL AREAS, für das wir 2020 den Zuschlag erhielten. 

Ziel des Projekts ist, Kino über das alleinige Abspiel von Filmen hinaus als Kulturzentrum in ländlichen Regionen zu etablieren, internationale Netzwerke zu stärken und gemeinsame Veranstaltungen zu planen und durchzuführen. Da durch die anhaltenden Beschränkungen Kinobesuche und traditionelle Formate wie Festivals unmöglich wurden, mussten die kreativen Kräfte ins Digitale umziehen und Lösungen finden, sich nun dort und jenseits der Leinwand als Kino- und Kulturort zu behaupten. 

Gemeinsam mit unseren internationalen Partner*innen entwickelten wir die digitale Veranstaltungsreihe CONNECTING CINEMAS LOUNGE für das Kino, um gesellschaftlich bedeutsame Themen in den Fokus zu rücken und gleichzeitig den Bezug zu Kino als Ort der kritischen Reflexion herzustellen, sowie die Relevanz von Kino und Kultur - besonders in Zeiten des gesellschaftliche Umbruchs - zu bekräftigen. 

Die Veranstaltung ist als hybride Veranstaltung geplant, das bedeutet, die Hauptveranstaltung mit den Talkgästen wird live gestreamt, andere Beiträge werden vorproduziert. Vor der augenblicklichen Situation der Corona-Krise sehen wir leider keine Möglichkeit, Publikum in die Neuen Kammerspiele einzuladen und bitten daher um Verständnis, dass die Veranstaltung nur auf unserer digitalen Plattform unter connecting-cinemas.eu stattfinden kann. Die Veranstaltung ist kostenlos und in englischer Sprache, da wir ein internationales Publikum einladen möchten, uns auf unserer kleinen philosophischen unterhaltsamen Reise in den digitalen Kinosaal zu folgen.

Insgesamt werden vier CONNECTING CINEMAS LOUNGES stattfinden und jeweils eine Veranstaltung wird von einem der vier teilnehmenden Kinos - aus Rumänien, Kroatien, Griechenland und Deutschland - ausgerichtet. Public Art Lab und die Neuen Kammerspiele haben als Initiatorenkino die Ehre, die Premiere zu feiern. 

Die digitale Veranstaltungsreihe CONNECTING CINEMAS LOUNGE ist Teil des EU Projekts CONNECTING CINEMAS IN RURAL AREAS, das von dem Creative Europe MEDIA Programm gefördert wird. Das Projekt hat zum Ziel, Kino über das alleinige Abspiel von Filmen hinaus als Kulturzentrum zu etablieren, internationale Netzwerke zu stärken und neue Formate zu etablieren. Die Pandemie hat den Rückzug hat die Verlegung der kreativen Kräfte ins Internet erfordert - und damit die Situation erschaffen, sich auch hier als Kino und Kulturort zu behaupten. CONNECTING CINEMAS IN RURAL AREAS  wurde von den Neuen Kammerspielen und Public Art Lab Berlin initiiert, und gemeinsam mit den Kinos Fortress of Culture Sibenik  Kroatien, Cinema Amza Pellea | Rumänien, Cinema Star | Griechenland und in Zusammenarbeit mit den Creative Tech Labs M2C Bremen | Deutschland, Amsterdam University of Applied Sciences | Niederlande und KEA European Affairs | Belgien, ausgeführt.