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16.6.
  • 22:00
0
Genre
Regie
Jacqueline Lentzou
Dauer
108
FSK
o.A.
Land
Griechenland / Frankreich
Jahr
2021

Berlinale Summer Special: Moon, 66 Questions


Artemis is an only child of divorced parents. After years abroad, she returns to Greece due to her father’s frail state of health. Rekindling their relationship is a long journey for both of them. Is it ever too late to gain a father?

Artemis ist Einzelkind geschiedener Eltern. Nach Jahren kehrt sie wegen des labilen Gesundheitszustands ihres Vaters nach Griechenland zurück. Die Wiederbelebung ihrer Beziehung ist für beide ein langer Weg. Ist es jemals zu spät, einen Vater zu bekommen?

Veranstaltungort ist das Frischluftkino@Studentendorf, Wasgenstraße 75 in 14129 Berlin. Der Film läuft wie alle Berlinale Filme in der Originalsprache, in diesem Fall auf Griechisch mit Untertitelung in English.

Open air screening venue is Frischluftkino@Studentendorf, Wasgenstraße 75 in 14129 Berlin. Like all Berlinale movies, the movie will be shown in her original language. In this case: Greek with subtitles in English.

Kartenvorverkauf: ab 3. Juni: hier./ Tickets: from June 3rd: here.

BITTE BEACHTEN: Einlass ist 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Für den Eintritt benötigen Sie den Nachweis über ein negatives Schnelltest-Ergebnis (nicht älter als 24 Stunden) oder einen adäquten Nachweis (Genesen oder zweifach geimpft). Vor Ort gibt es eine Teststelle - Anmeldung ist hier möglich, Testung aber auch ohne Termin möglich. Bitte planen Sie die entsprechende Zeit dafür ein. 
Vor Ort gibt es Getränke und Snacks - der Verzehr ist aber nur auf dem Platz gestattet. Außer auf dem Sitzplatz müssen Sie bitte die Maske tragen. 

Als ihr Vater Paris schwer erkrankt, beschließt Artemis, nach einigen Jahren der Abwesenheit in ihre Heimat Griechenland zurückzukehren. Als Einzelkind geschiedener Eltern ist sie die Einzige, die sich um Paris kümmern kann, der täglicher Pflege bedarf. Im Prozess des Entdeckens und gegenseitigen Erkennens wird das Verhältnis von Vater und Tochter auf eine neue Grundlage gestellt. 
Nach mehreren aufsehenerregenden Kurzfilmen gibt Jacqueline Lentzou mit Moon, 66 Questions ihr lang erwartetes Spielfilmdebüt, das sich gleich zu Anfang selbst bezeichnet: als Werk über „das Fließen, die Bewegung und die Liebe (und deren Abwesenheit)“. Auf psychoanalytischen Pfaden folgt der Film dem Strom des Unbewussten, wirft Licht auf die Grauzonen des familiären Miteinanders und lässt die Zuneigung zwischen Paris und Artemis wieder aufleben. Doch der Weg dorthin ist lang und beschwerlich. Die von Paris gedrehten Familienvideos, das von Artemis geführte Tagebuch – Schreiben als einziger Ausweg – alles ist Teil einer Reise, auf die sich Artemis begibt, um ihrem kranken Vater nahe zu sein. Die Struktur des wunderschönen und bewegenden Films hat Ähnlichkeit mit den Planetenkombinationen beim Tarot: Sonne und Mond bewegen sich aufeinander zu und berühren sich für einen kurzen Moment in einer gegenseitigen, fürsorglichen Umarmung, wie Paris und Artemis.
https://www.berlinale.de/de/programm/202104755.html

When a grave illness strikes down her father Paris, Artemis decides to return home to Greece after an absence of some years. Being the sole child of divorced parents, she is the only one who can look after Paris, who requires daily care. Father and daughter embark on a journey into knowledge and revelation, which heralds a new beginning for their relationship. 
After a series of surprising short films, Moon, 66 Questions is the long-awaited feature debut of Jacqueline Lentzou. It initially defines itself as “a film about flow, movement and love (and lack of them)”. Delineating a psychoanalytical portrait, the film accompanies the flow of the unconscious, vivifies the grey areas of family life and restores the love between Paris and Artemis. The road is long and hard, taking in Paris’ old home movies as well as the journal Artemis keeps: writing is the only escape. It is all part of the journey she takes to bring her body closer to that of her ailing father. The structure of this beautiful, touching film is rather like the astral patterns of tarot cards: for a few moments, the sun and the moon converge and even touch in a mutual, caring embrace – just like the one between Paris and Artemis.
https://www.berlinale.de/en/programme/202104755.html