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20.6.
  • 22:00
0
Genre
Horrorfilm
Regie
Dasha Nekrasova
Dauer
81
FSK
o.A.
Land
USA
Jahr
2020

Berlinale Summer Special: The Scary of Sixty-First


In this debut film inspired by Italian “giallo” movies and 1970s psychological horror, two roommates discover and relive the murky secrets of their new Upper East Side apartment which used to belong to paedophile billionaire Jeffrey Epstein.

Ein Regiedebüt, inspiriert vom italienischen „Giallo“-Thriller und den Psycho-Horror-Filmen der 1970er-Jahre: Zwei WG-Genossinnen entdecken und durchleben die düsteren Geheimnisse ihres Apartments, das früher dem pädophilen Milliardär Jeffrey Epstein gehörte.

Veranstaltungsort ist das Frischluftkino@Studentendorf, Wasgenstraße 75 in 14129 Berlin. Der Film läuft wie alle Berlinale Filme in der Originalsprache, in diesem Fall auf Englisch mitdeutscher Untertitelung.

Open air screening venue is Frischluftkino@Studentendorf, Wasgenstraße 75 in 14129 Berlin. Like all Berlinale movies, the movie will be shown in her original language. In this case in English with German subtitles.

Kartenvorverkauf: ab 3. Juni: hier./ Tickets: from June 3rd: here.

BITTE BEACHTEN: Einlass ist 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Für den Eintritt benötigen Sie den Nachweis über ein negatives Schnelltest-Ergebnis (nicht älter als 24 Stunden) oder einen adäquten Nachweis (Genesen oder zweifach geimpft). Vor Ort gibt es eine Teststelle - Anmeldung ist hier möglich, Testung aber auch ohne Termin möglich. Bitte planen Sie die entsprechende Zeit dafür ein. 
Vor Ort gibt es Getränke und Snacks - der Verzehr ist aber nur auf dem Platz gestattet. Außer auf dem Sitzplatz müssen Sie bitte die Maske tragen. 

Im Regiedebüt der Schauspielerin und Podcast-Moderatorin Dasha Nekrasova kommen zwei sehr ungleiche WG-Genossinnen hinter die düsteren Geheimnisse in ihrem neuen Apartment an der Upper East Side und erleben diese nach. 
Der Film ist so besessen wie eine der Protagonistinnen, die von den Geistern der jungen Opfer des pädophilen Milliardärs Jeffrey Epstein verfolgt wird – und lässt dabei eine Obsession für die italienischen „Giallo“-Thriller und den Psycho-Horror der 1970er-Jahre erkennen. Diese Einflüsse prägen ein Werk, das Macht- und Geschlechterverhältnisse grundsätzlich ablehnt und über den Haufen wirft. Höhepunkt des konsequent respektlosen Films ist eine denkwürdige psychedelische Nachtwanderung zu Epsteins New Yorker Domizil. The Scary of Sixty-First wird zum gnadenlos sarkastischen Racheakt an dem Peiniger und zur virtuosen Reise in die Film- und Mediengeschichte. Die Regisseurin erweckt Stilmittel, die körnige Optik und die Exzesse von Filmen zu neuem Leben, die sie sichtlich sehr gut kennt und liebt, um vor uns das Szenario eines der bekanntesten und abscheulichsten Kriminalfälle unserer Zeit auszubreiten – ein Szenario, das sich aus der Internetkultur, Verschwörungstheorien, Promikult und Vergötterung des Kapitals speist.
https://www.berlinale.de/de/programm/202105883.html

In this feature debut by actor and podcast host Dasha Nekrasova, two mismatched roommates discover and relive the murky secrets of their new Upper East Side apartment. The film is as possessed as one of its protagonists: while she finds herself being taken over by the spirits of paedophile billionaire Jeffrey Epstein’s young victims, the film itself is haunted by Italian “giallo” movies and 1970s psychological horror. Both genres are reincarnated in a work that is well aware of its lineage and sets about challenging and demolishing each and every power and gender relationship. Consistently irreverent in tone, and reaching its peak during a memorable, psychedelic nocturnal trek to Epstein’s New York residence, The Scary of Sixty-First exacts ruthless, mocking revenge on the perpetrator, while also taking us on a brilliant romp back through the history of film and the media. Cheekily reviving the tools, style, grain and excesses of cinematic works the director clearly knows and loves, her film puts on full view the imagery generated by one of the most renowned and revolting criminal cases of our time, one which was fed by internet culture, conspiracy theories, cults of personality and capital.
https://www.berlinale.de/en/programme/202105883.html