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2.7.
  • 20:30
0
Genre
Tragikomödie
Regie
Thomas Vinterberg
Dauer
116
FSK
12
Land
Dänemark, Schweden, Niederlande
Jahr
2020

Preview: Der Rausch


»Was ist Jugend? Ein Traum. Was ist Liebe? Des Traumes ­Inhalt.« Bester Film, Bester Hauptdarsteller Mads Mikkelsen, Bestes Drehbuch und Beste Regie beim Europäischen Filmpreis. Bester ausländisxcher Film bei den Oscars und ebenfalls eine Regie-Nominierung für Thomas Vinterberg.  Wir zeigen den Film noch vor dem offiziellen Starttermin.

Wo immer Thomas Vinterbergs Film "Der Rausch" auch hinkommt: Überall wird er gefeiert. Er hätte 2020 in Cannes laufen sollen und trägt seitdem das Label dieses französischen Filmfestivals, war Publikumsliebling bei der Weltpremiere im kanadischen Toronto. Kurz lief er im Kino beim Filmfest Hamburg im Herbst und räumte beim Europäischen Filmpreis, beim Britischen Bafta und bei den Acdemy Awards ab.

Die Tragikomödie über vier mittelalte Männer, deren Leben mehr oder noch mehr zerfasert und unglücklich ist,  starten ein Experiment: Pegeltrinken. Und das Feuer zurück holen ins Leben. Und Buch darüber führen, wie es so ist mit dem Pegeltrinken und dem Feuer. das hat, wie sollte man es anders erwarten, recht zwiespältige Facetten.

Thomas Vinterberg ("Das Fest", "Die Jagd", "Die Kommune") über seinen eigenen Film im Interview mit epdFilm:

"Vor allem anderen sollte es ein Film werden, der das Leben feiert. Diese vier Männer sind etwas in die Jahre gekommen und haben auf dem Weg an Neugier und Lebenshunger verloren....."

und 

"Es geht um das Unkontrollierbare, das Unberechenbare. Dafür gibt es kaum Platz in unserem Alltag, das gilt für die heutige Jugend mehr denn je. Durch Smartphones und Soziale Medien herrscht eine permanente Verfügbarkeit und Präsenz; Ausbildung und Zukunft sind auf Jahre vorgeplant, nichts ist dem Zufall überlassen. Es gibt nur wenig, was außerhalb unserer Kontrolle ist. Die Liebe zum Beispiel. Wenn man sich verliebt, gibt es plötzlich etwas, das größer und mächtiger ist als man selbst. Oder in meinem Beruf: Gute Einfälle kann ich nicht erzwingen, sie kommen oder eben nicht, und es ist nicht klar, wie und woher. Wenn man nun ein Glas oder eine Flasche an seine Lippen setzt, geht man einen Vertrag ein, mit sich selbst und dem Unkontrollierbaren. Man betritt einen Raum und weiß nicht genau, was passieren wird. Und ich halte das für wichtig und notwendig. Man riskiert etwas, setzt etwas aufs Spiel, aktiviert kreative Freiräume. Darum geht es in »DER RAUSCH«, nicht bloß ums Trinken. Dieser Drang zum Kontrollverlust ist der Grund, warum viele Jugendliche trinken, sie fordern es als ihr gutes Recht ein in einem hochgradig organisierten Leben."

Das gesamte Interview gibt es hier

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