image/svg+xml
27.11.
  • 17:45 (2G)
28.11.
  • 20:30 (2G)
0
Genre
Drama, Thriller
Regie
Christian Schwochow
Dauer
126
FSK
12
Land
Deutschland, Tschechien
Jahr
2021

Je suis Karl


Ein kompromissloser Film auf der Höhe unserer Tage, der auf brisante Weise die Fiktion eines beängstigenden Szenarios mit dem Geist einer Realität verknüpft, vor der man nur allzu gern Augen und Ohren verschließt und daher die Gefahr, die Verwerfungen im Denken und Handeln radikaler Menschen zu spät erkennt - und sei es, weil man liebt.

Im deutschen Polit- und Gesellschaftsdrama Je suis Karl spielt Luna Wedler die Überlebende eines Terroranschlags. Sie schließt sich einer Jugendbewegung, die die Macht im Land übernehmen will.

Ein Bombenanschlag in Berlin geht als schrecklicher Terrorakt um die Welt und erschüttert viele Existenzen. Familienvater Alex (Milan Peschel) mit seinen drei Kindern kostet er die Ehefrau. Seine Tochter Maxi (Luna Wedler) überlebt nur knapp.

Die junge Frau sucht danach nach einem neuen Halt, einer neuen Richtung. Denn am bisherigen Alltag kann sie nicht mehr festhalten, auch wenn sie sich dafür von ihrer Familie lösen muss. Der Student Karl (Jannis Niewöhner) bietet ihr den Ausweg: Er ist Teil einer besonderen Bewegung junger Menschen, die um jeden Preis etwas verändern wollen, und holt sie an Bord. Ihre Intelligenz und Wut nutzend reisen sie von Berlin nach Prag und Straßburg und knüpfen Verbindungen in ganz Europa. Ihr Ziel? Nichts Geringeres, als die Macht denjenigen zu entreißen, die damit nicht umgehen können. Weil sich ohne ihre Aktionen wohl nie etwas verändern wird. (ES)