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5
Genre
Biopic
Regie
Andreas Dresen
Dauer
128
FSK
0
Land
D
Jahr
2018

Gundermann


Ein Film über ein verschwundenes Land, ein Liebes- und Musikfilm, eine Geschichte vom Verdrängen und Sich-Stellen und die Geschichte eines Baggerfahrers, der Lieder schreibt, ein Poet ist, ein Clown und ein Idealist. Der träumt und hofft und liebt und kämpft. Ein Spitzel, der bespitzelt wird. Ein Drama über Schuld und Verstrickung.

Gerhard Gundermann war in der DDR als singender Baggerfahrer bekannt. In seinen Liedern sang er vom Alltag der Arbeiter im Braunkohlerevier der Lausitz, setzte sich kritisch mit dem System auseinander und verarbeitete in dem Song „Sieglinde“ auch sein eigenes Wirken als Spitzel für die Stasi. Gundermann lebte immer zwei Leben: Als erfolgreicher Musiker und als Arbeiter, als Familienvater und öffentliche Person, als Sozialist und als Querkopf, der wegen „prinzipieller Eigenwilligkeit“ aus der SED ausgeschlossen wurde.

Wie hat Gerhard Gundermanns (Alexander Scheer) Karriere begonnen? Im Hoyerswerda der frühen 70er-Jahre meldet sich der überzeugte Sozialist zur Offiziersausbildung bei der NVA. Doch Gundermann eckt auch hier bereits an. Als er sich weigert, ein Loblied auf einen General zu singen, wird er auf Bewährung in den Braunkohletagebau geschickt und findet seine wahre Bestimmung im rumpelnden Takt der Bergbaumaschinen.

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Toller Film , absolut sehenswert und auch zum nachdenken. Von mir 5 Sterne
Gast
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