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26.1.
  • 20:15
0
Genre
Eastern, Actionfilm, Exploitation Film, Drama
Regie
Toshiya Fujita
Dauer
97
FSK
16
Land
JP
Jahr
1973

Lady Snowblood (OmU)


Mit Lady Snowblood inszenierte Toshiya Fujita den Rachefeldzug einer jungen Frau als blutiges und doch poetisches Actiondrama und inspirierte damit Tarantino zu seiner Kill-Bill-Reihe.

Langsam schon Tradition: Im Januar zum Schneeschwippsen und Filmschaufeln einen Schnee-Film.

Wenn Ihnen dieser Film gefällt, dann könnte Ihnen vielleicht auch jener gefallen … In manchen Fällen hat man bereits eine Idee, was einen in den kommenden anderthalb Stunden erwartet, wenn man berücksichtigt, wer für die Empfehlung verantwortlich ist. So bei Lady Snowblood, der bereits 1973 erschienen. Kein geringerer als Quentin Tarantino hat sich nämlich als großer Fan geoutet, ließ sich bei Kill Bill auch von dem japanischen Streifen inspirieren. Wer diesen zuerst gesehen hat und erst danach hier reinschaut, der wird auch sehr vieles wiedererkennen: Ob es das Motiv der Rache ist, die äußerst blutigen Auseinandersetzungen, die Schauplätze, selbst einzelne Szenen – Tarantino hat sich schon sehr großzügig bei dem Vorbild bedient.

Lady Snowblood überzeugt durch seine Bilder. Vor allem die häufigen Schneeszenen – Yuki ist das japanische Wort für Schnee – sind kunstvolle Kompositionen mit interessanten Blickwinkeln und starken farblichen Kontrasten. ABer natürlich ist auch ein bisschen Trash dabei: Was damals State of the Art gewesen sein mag, ist nun das nicht mehr. Es gibt Blutfontänen. Seltsame Geräusche. Groteske Kämpfe. Ein Klassisches japanisches Rachepos. Aber, im Mittelpunkt, eine Frau. Das ist ja nach wie vor einfach mal seltener.