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Film
Die Dinge des Lebens
0
Genre
Drama
Regie
Claude Sautet
Dauer
89
FSK
16
Land
FR/CH/IT
Jahr
1070

„Verschönern“, „Geschichten erzählen, ohne zu lügen“, im Französischen „affabuler“: Dieses Motto wählte Sautet für diesen und für seine anderen Filme. Und er lässt diese Worte Romy Schneider am Anfang des Films formulieren...

...als sie in ein Badetuch gehüllt, wie ein sich unbeobachtet fühlender Drehbuchautor an der Schreibmaschine sitzend, auf Deutsch fluchend, nach der richtigen Übersetzung für ein Wort sucht und so schon zu Beginn der Handlung die Wahrhaftigkeit des Films in den Vordergrund stellt.

Ein Unfall hat sich ereignet, ein Mann ist schwer verletzt, zahlreiche Schaulustige stehen herum. Was davor geschah und wie es zu dem Unfall kam, wird in zahlreichen Rückblenden erzählt: Pierre Bérard, verheiratet mit Catherine, ein Architekt in den Vierzigern, lebt mit der jüngeren Hélène zusammen. Beide haben einen langen Aufenthalt in Tunis geplant, doch Pierre ist unentschlossen und unterschreibt die erforderlichen Papiere nicht, was Hélène klar werden lässt, dass er nicht fahren will. Zudem hat Pierre einem vierzehntägigen Urlaub mit seinem Sohn zugestimmt − auf der Insel Île de Ré, an die er schöne Erinnerungen hat.

Zwischen Pierre (Michel Piccoli) und Hélène (Romy Schneider) beginnt es zu kriseln. Pierre denkt über sein Leben nach, schreibt Hélène in einem Brief, dass er ihre Beziehung beenden möchte. Er macht sich mit dem Auto nach Rennes auf ...