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Genre
Drama
Regie
Joachim Lang
Dauer
130
FSK
6
Land
Belgien/Deutschland
Jahr
2018

MACKIE MESSER BRECHTS DREIGROSCHENFILM


Nach dem überragenden Welterfolg von „Die Dreigroschenoper“ will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen, seine Vorstellung ist radikal, kompromisslos, politisch, pointiert. Das gibt Zoff. Mit Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung, Joachim Król u.v.a.m.

Berlin der 1920er Jahre: Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit, eine erstarkende rechte Bewegung verwandeln die Metropole zum Pulverfass. In dieser Zeit führt Bertolt Brecht (Lars Eidinger) seinen Welterfolg die „Dreigroschenoper“ zum ersten Mal auf. Das Publikum ist begeistert. Die Lieder von Kurt Weill (Robert Stadlober) entwickeln sich zu echten Gassenhauern. Schnell entstehen erste Pläne, die Geschichte zu verfilmen.

Noch im Jahr 1928 schreibt Brecht das Treatment für den geplanten Film. Wie in der Dreigroschenoper soll es um den Gangsterboss Macheath (Tobias Moretti) gehen, der sich in Polly (Hannah Herzsprung), die Tochter seines Konkurrenten Peachum (Joachim Kól), verliebt. Doch das Filmprojekt steht unter einem schlechten Stern. Brecht plant ein soziales Experiment. Dem Studio geht es ums schnelle Geld. Schließlich führt Brecht sogar ein Gerichtsverfahren gegen das Studio.