42 Einblicke in die gelebte Geschichte Kleinmachnows.
42 individuelle, ganz persönliche und spannende Schilderungen. Matthias Kleemann, Jahrgang 1938 und seit der Geburt Kleinmachnower, ist vor einem Jahr leider verstorben. Er erzählt im 1.Teil seines Interviews von seiner Kindheit im 2.Weltkrieg und in der Nachkriegszeit: u.a. von Spielen mit gefundener Munition, Hunger und Zwangsarbeitern in Kleinmachnow. In seiner Jugend verbringt er viel Zeit in der Gaststätte im Meiereifeld 25, die sein Stiefvater August Tetzlaff seit 1928 betreibt. Nach Lehre und Arbeit in West-Berlin arbeitet Herr Kleemann nach dem Mauerbau als Dachdecker in einem Stahnsdorfer Betrieb, oft auch in „Feierabendarbeit“. Ab Anfang der 80er Jahre bis heute war er selbständiger Dachdecker in Kleinmachnow.
anschließend Publikumsgespräch mit Regisseur/Produzent Hans Schimkönig, sowie mit Familienangehörigen von Matthias Kleemann.
der 2.Teil, sowie alle 42 Zeitzeugeninterviews sind an Tablet-Stationen zu sehen:
am 1.11. in den Neuen Kammerspielen, von 15Uhr bis 20:00Uhr
an jedem Freitag im November bei der Museumsinitiative in der Hohen Kiefer 32, von 15Uhr bis 18Uhr
Das Kleinmachnower Zeitzeugenprojekt
42 individuelle, ganz persönliche und spannende Schilderungen. Aufgrund der Lage an der Grenze Berlins hatten in Kleinmachnow zeithistorische Ereignisse und Umwälzungen wie der Nationalsozialismus, der zweite Weltkrieg, die DDR und der Fall der Mauer einen besonderen Einfluss auf das Leben der Kleinmachnower*innen.
Produktion und Regie: Hans Schimkönig; Kamera: Marco Casiglieri.
Die bisher 42 Interview-Filme werden u.a. im gerade entstehenden Kleinmachnow Museum (Jägerstieg 2) gesammelt und gezeigt.






