Der Automechaniker Anton Grubske ist ein pfiffiger Bursche.
1945 entgeht er der Kriegsgefangenschaft, entzieht sich den Fängen der Gastwirtswitwe Sabine und kehrt in sein Heimatdorf zurück. Dort heiratet er die Tochter seines Chefs, macht die Werkstatt zu einem florierenden Unternehmen, indem er mit aufgemöbelten Autowracks den ganzen Kreis motorisiert. Er schröpft die Großbauern weidlich und deponiert das Geld bei seiner alten Freundin Sabine, die ihn auch noch in Schiebereien verwickelt, sodass Anton bald Millionär ist. Seine Umtriebe bringen ihm vier Jahre Gefängnis ein, wo er sich ebenfalls als Organisationstalent bewährt und als Aktivist entlassen wird. Seine Million ist allerdings dahin, Sabine hat sich mit dem Geld in die Schweiz abgesetzt. Aber Anton macht weiter Karriere, als Ersatzteil-Beschaffer eines Traktorenwerkes. Sein Ruf hat inzwischen RGW-Dimensionen erlangt, als er von Sabine, die verunglückt ist, die hohe Lebensversicherung und einen Straßenkreuzer erbt. Das Geld schenkt er der Stadt, den Straßenkreuzer schickt er in die Schrottpresse, und ob dieser großartigen Tat betrinkt er sich so fürchterlich, dass sein Herz versagt.
Hinter diesem Angebot steckt mehr als nur eine Feier. Die Verfügbarkeit dieser Filme verdanken wir maßgeblich dem Förderprogramm Filmerbe (FFE). Ohne diese Mittel wäre ein großer Teil unseres filmischen Gedächtnisses für die heutigen Kinoleinwände weiterhin unsichtbar.
Doch die weitere Finanzierung des Programms ist ungewiss: Mit dem Langen DEFA-Kinowochenende wollen wir gemeinsam ein starkes Zeichen setzen und die Erfolge der Digitalisierung sichtbar machen. Zeigen wir der Öffentlichkeit und der Politik, wie lebendig und unverzichtbar Filmerbe im Kino ist!
Zur Feier gibt es ein Festival-Ticket für 17 €, das zum besuch von allen Filmen vom 14.-17.5. berechtigt.






