JAKOB DER LÜGNER


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Ein osteuropäisches jüdisches Ghetto im Jahre 1944.

Jakob Heym wird wegen angeblicher Überschreitung der Ausgangssperre von einem Posten zum Gestapo-Revier geschickt. Durch Zufall kommt er mit dem Leben davon, und zufällig hat er dort im Radio eine Meldung über den Vormarsch der Roten Armee gehört. Er möchte die Nachricht an seine Leidensgefährten weitergeben, um ihnen Hoffnung zu machen, hat aber Angst, man würde ihn wegen seiner „Verbindung“ zur Gestapo für einen Spitzel halten. So greift er zu einer Lüge, gibt vor, ein Radio versteckt zu haben. Die Menschen im Ghetto schöpfen neuen Lebensmut, es gibt keine Selbstmorde mehr, und man möchte von Jakob immer neue Informationen über den Vormarsch. Er muss weiterlügen, damit die Hoffnung bleibt. Sein Freund Kowalski hilft, die Nachrichten zu verbreiten, lässt sich sogar von einem Wachposten zusammenschlagen, um Jakob zu schützen, als der auf der Toilette aus Zeitungsfetzen der Nazis wahre Nachrichten zu finden sucht. Ein kleines Mädchen entdeckt kurz vor der Deportation, dass Jakob kein Radio hat, aber seine Lüge und mit ihr die Hoffnung erweisen sich stärker als die Realität.

Hinter diesem Angebot steckt mehr als nur eine Feier. Die Verfügbarkeit dieser Filme verdanken wir maßgeblich dem Förderprogramm Filmerbe (FFE). Ohne diese Mittel wäre ein großer Teil unseres filmischen Gedächtnisses für die heutigen Kinoleinwände weiterhin unsichtbar.

Doch die weitere Finanzierung des Programms ist ungewiss: Mit dem Langen DEFA-Kinowochenende wollen wir gemeinsam ein starkes Zeichen setzen und die Erfolge der Digitalisierung sichtbar machen. Zeigen wir der Öffentlichkeit und der Politik, wie lebendig und unverzichtbar Filmerbe im Kino ist!

Zur Feier gibt es ein Festival-Ticket für 17 €, das zum besuch von allen Filmen vom 14.-17.5. berechtigt. 

Film
Neue Kammerspiele
  • DEFA-FESTIVAL
  • Genre:
  • Regie: Frank Beyer
  • FSK: keine Angabe
  • Land: DDR
  • Jahr: 1975

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