Pop-up-Theater mit Peter Trabner – Das Leben des Diogenes. Alles für die Tonne


Programm

Pop-up-Theater mit Peter Trabner - Das Leben des Diogenes. Alles für die Tonne

Neben seiner Arbeit für Film und Fernsehen verfolgt Peter Trabner das Pop-up-Thetaer-Konzept.

Neben seiner Arbeit für Film und Fernsehen verfolgt Peter Trabner das Pop-up-Thetaer-Konzept. Er möchte ermöglichen, Theater dorthin zu bringen, wo Menschen leben, diskutieren und sich begegnen, unabhängig von institutionellen Schwellen oder kultureller Vorbildung. Es ist…
Nachhaltig & ressourcenschonend: Minimaler technischer Aufwand, keine Bühnenbilder, keine Technikabhängigkeit.
Offen & zugänglich: Aufführungen in Gärten, Buchhandlungen, Galerien, Hinterhöfen, Werkstätten oder leerstehenden Räumen. Etablierte, kleine Spielorte. Studio-Bühnen, gegebenenfalls Proberäume.
Niedrige Eintrittsschwelle: Hut-Spenden-Prinzip statt fester Eintrittspreise – Theater als Einladung, nicht als Hürde.

Über das Stück: Eine Konsum- und Überfluss-Show von Peter Trabner
Im Zentrum steht Diogenes von Sinope, der vor über 2.400 Jahren als Straßenphilosoph mitten in Athen lebte – zwischen Marktplatz und Rathaus, in einer Tonne. Er stellte Besitz, Status und Scheinwelten radikal infrage und suchte den „wahren Menschen“. Diese Haltung wird in die Gegenwart übertragen.

Die Inszenierung fragt: Was brauchen wir wirklich? Warum haben wir so viel? Und was macht dieser Überfluss mit uns – gesellschaftlich wie individuell?
Im Stück versucht Peter Trabner, die radikale Einfachheit des Diogenes wirklich zu leben und scheitert daran als moderner Wohlstandsbürger. Zwischen Pool, Laubbläser, SUV und IKEA-Family-Card entsteht plötzlich eine diffuse Angst; weil hinter dem Wald, in 3.500 Metern Entfernung, in acht Wochen ein Flüchtlingsheim gebaut werden soll.

Aus dieser Reibung entsteht eine schonungslose, komisch, irre und sehr gegenwärtige Auseinandersetzung mit Konsum, Sicherheit und Moral.

  • Eintritt frei
  • Theater

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