Neben seiner Arbeit für Film und Fernsehen verfolgt Peter Trabner das Pop-up-Thetaer-Konzept.
Neben seiner Arbeit für Film und Fernsehen verfolgt Peter Trabner das Pop-up-Thetaer-Konzept. Er möchte ermöglichen, Theater dorthin zu bringen, wo Menschen leben, diskutieren und sich begegnen, unabhängig von institutionellen Schwellen oder kultureller Vorbildung. Es ist…
Nachhaltig & ressourcenschonend: Minimaler technischer Aufwand, keine Bühnenbilder, keine Technikabhängigkeit.
Offen & zugänglich: Aufführungen in Gärten, Buchhandlungen, Galerien, Hinterhöfen, Werkstätten oder leerstehenden Räumen. Etablierte, kleine Spielorte. Studio-Bühnen, gegebenenfalls Proberäume.
Niedrige Eintrittsschwelle: Hut-Spenden-Prinzip statt fester Eintrittspreise – Theater als Einladung, nicht als Hürde.
Über das Stück:
Die Grundlage bildet das Dramenfragment „Der Tod des Empedokles“ von Friedrich Hölderlin. Der Text entstand 1797, blieb unvollendet und galt lange als unspielbar. Gerade diese Offenheit ist Ausgangspunkt der Inszenierung. Dieses Stück gilt allgemein hin als erstes Umweltdrama und wurde noch vorm großen CO2 Anstieg verfasst.
Aus dem Fragment habe ich eine zeitgemäße und nachhaltige Theaterform entwickelt, die sich stets aufgrund politischer Ereignisse neu entspinnt. Gespielt wird mit einem Olivenbaum, der als Anspielpartner und zugleich als Repräsentant der Natur fungiert. Die Inszenierung verbindet klassische Theatertexte, Alltagssprache, freie Improvisation und absurde Assoziationsketten. Im Zentrum stehen Fragen nach Verantwortung, Scheitern und dem Verhältnis von Mensch und Umwelt.






