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Yuli


Lebensgeschichte des Ausnahme-Tänzers Carlos Acos, der als „erster schwarzer Romeo“ auf europäischen Bühnen tanzte. Der Film zeichnet sensibel seine Künstlerwerdung nach und zeigt seine Zerrissenheit zwischen dem Erfolg als Ballettstar und dem einfachen Leben in seiner geliebten Heimat Kuba.

Klassisches Ballett begeistert nicht jeden. Doch die wahre Geschichte des afrokubanischen Ballett-Stars Carlos Acosta, der sich aus einem bescheidenen Vorstadtviertel Havannas auf die Bühnen der Welt tanzt und zum ersten schwarzen Romeo avanciert, berührt. Der spanischen Regisseurin Icíar Bollaín gelingt eine elegante Mischung zwischen leidenschaftlichen Tanzfilm und einfühlsamen Biopic. Die inszenierten Sequenzen, in denen der Zuschauer Acosta als Tänzer erlebt, faszinieren. Gleichzeitig ist ihr kühner Film auch eine Hommage an Kuba. Denn trotz aller Widerstände zeigt das Schicksal des gefeierten Ballettstars, dass Rassismus auf der Zuckerinsel weniger ausgeprägt ist.